Krajňák Matúš
slowakei
Das gesamte Projekt Open Space zeigte mir in seiner Idee und Realisierung Werk eine neue, und für mich bisher unbekannte, Art der Diskussion. Die nahezu unüberschaubare Vielfalt der Themen und die Schwierigkeit, sich auf einige wenige konzentrieren zu müssen, war zwar ein bisschen deprimierend, aber ich habe viele Ideen und Lösungsansätze kennen gelernt.Aus der Materialsammlung nahm ich den roten Band "Internationale Projektwerkstatt" mit nach Hause, aus dem ich die aufgeführten Kontaktadressen eifrig nutze.
Ich hoffe, dass zukünftige Treffen mehr in einem deutsch-tschechisch-slowakischen Rahmen stattfinden. Ich hatte den Eindruck, dass viele Themen nur Deutschland und Tschechien betrafen.
Ich möchte allen Organisatoren und Teilnehmern für einen angenehmen Aufenthalt in Berlin danken – ich verbrachte mit Euch eine schöne Zeit.
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Zuzana Girgošková
slowakei
Der Open Space in Berlin war für mich eine ganz neue Erfahrung, die auf mich so stark wirkte, dass ich diese Erfahrung mit der neuen Methode der Leitung einer Konferenz bzw. eines Workshops auch bestimmt in Zukunft anwenden möchte. Außerdem lernte ich viele Leute mit ähnlichen Interessen kennen, und gerade an diesem gemeinsamen Ziel und Richtung habe ich vor, weitere Projekte aufzubauen und zu realisieren.
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Markéta Doležel
tschechien
Das Open Space Format zur Organisation eines deutsch-tschechisch- slowakischen Treffens habe ich in Berlin zum ersten Mal mitgemacht. Zunächst einmal begrüße ich den Versuch, durch dieses Format alle Anwesenden zur aktiven Teilnahme aufzumuntern. Gerade bei klassischen Konferenzen im „Frontal- Format“ habe ich junge Tschechen bei der Äußerung Ihrer Ansichten und Ideen sehr oft als zurückhaltend erlebt und bei der Projektwerkstatt war diese Hürde nicht zu spüren.
Erfrischend war für mich auch die gelungene Zusammensetzung der Teilnehmer, denn sie war deutlich weniger institutionell als ich von rein deutsch-tschechischen Veranstaltungen gewohnt bin.
Dadurch war es mir als Vertreterin einer finanziell unterstützenden Organisation auch möglich, die Erfahrungen und Erfolge spontaner und privater Begegnungen erneut aufzuwerten. Genauso interessant waren auch die jeweils erlebten Hürden. Ich denke, das Open Space war eine gute Gelegenheit für die Anfänger im internationalen Engagement, sich einen Mentor zu suchen und sein/ihr Können anzuzapfen.
Den Vorteil des Open Space in Berlin sehe ich nicht in der strategischen Programmhilfe, so wie es wohl ursprünglich von Tandem Regensburg erhofft war, denn es ist sehr schwer letztendlich eine für alle Interessengruppen "repräsentative" Gruppe als Teilnehmer zu gewinnen.
Eher kann das Open Space unerwartete Tandems für die Zusammenarbeit hervor- rufen und auch praktische Lernprozesse beschleunigen, die dann wieder fern jedes erfahrbaren Nutzens für die institutionellen Strukturen ihren unabhängigen Weg gehen. Aber das heißt nicht, dass sie in ihrem eigenen Umfeld nichts bewegen oder aufbauen können, keine Gemeinsamkeiten hervorrufen. Daher hat die Projektwerkstatt mich wieder einmal ermahnt, das eigene Wahrnehmungsraster öfter umzupolen, um mehr zu sehen, und ich habe es genossen.
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Martina Janíčková
tschechien
Ich würde gerne über die Veranstaltung in Berlin lauter positive Sachen schreiben, wie beispielsweise, dass ich viele Leute kennen lernte, dass ich die Stadt erkundete, in der ich nie war, und dass ich den Nutzen der internationalen Begegnungen für Jungendliche begriffen habe. Leider stieß ich neben dieser mich bereichernden Aspekte auf ein bisschen übertriebene Freiheit. Ich gebe zu, dass ich nicht die Disziplin habe, auf die sich die Organisatoren verließen. Um eigene Aktivitäten anzufangen, bräuchte ich begeistert zu werden, aber das ist gerade bei der Kommen-Nichtkommen-Wahl, die wir hatten, sehr schwierig. Wie kann man einen Mensch begeistern, der nicht zu einem Seminar kommt? Viele Runden konnte ich auch nicht schaffen zu besuchen, obwohl sie mich interessierten.
Wenn das Ziel war, Kontakte anzuknüpfen, würde ich eher ein gemeinsames Programm (z.B. Spiele, wenn Leute, die sich gar nicht kennen, zusammenarbeiten müssen, sind ziemlich gut und wirkungsvoll). Die Diskussionen waren eine wunderbare Idee. In die Themen versanken wir meistens und stritten richtig über sie. Erst danach, als wir zum Kaffee gingen, merkte ich, wie hervorragende Menschen das eigentlich sind.
Falls die Organisatoren eine Ausbildung bei den Teilnehmern in der gegebenen Problematik erreichen wollten, sollten wenigstens einige Seminare verpflichtend sein. Jedenfalls bitte ich die Organisatoren, dies vorher zu veröffentlichen. Vielleicht kann nur meine Dummheit (die himmelhoch ist, das muss ich zugeben) dafür, allerdings ahnte ich gar nicht, „woran ich mich einlassen“.
Ich weiß, dass meine Mail sehr kritisch ist, deshalb wiederhole ich nochmals, dass ich gerne eine fremde Stadt und andere Ansichten kennen lernte. Ich hatte eine Möglichkeit, mich ein bisschen zu entwickeln, was meine eigenen Meinungen betrifft. Außerdem lernte ich auf neue Weise, die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern kennen. Also – das Seminar in Berlin brachte mir viel, aber sein Zweck, neue Organisationen zu gründen, ist für mich nicht erfüllt worden.
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Eva Mácová
tschechien
Die Projektwerkstatt in Berlin hat mir neue Möglichkeiten gezeigt. Ich habe jede Menge interessante Leute kennengelernt, die meistens in internationalen Organisationen arbeiten und sich in der Verbesserung der deutsch-tschechischen (und anderer) Beziehungen engagieren. Ich habe ein gutes Gefühl mitgenommen, dass es Leute gibt, die es schaffen, Jugendbegegnungen zu realisieren und es dabei nicht vordergründig um Geld geht. Ich muss auch die Organisation der Veranstaltung anerkennen – sie war frei, aber sie brachte zugleich verschieden und interessante neue Überlegungen.
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Guido Rörick
deutschland
Theatersport Deutschland e.V. richtet parallel zur FIFA WM die Theatersport WM im Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung zur FIFA WM 2006 (TM) in 11 Städten und Regionen mit knapp 50 teilnehmenden Künstlern von allen Kontinenten aus. Im Kontext dieser Großveranstaltung werden die bundesweiten lokalen Veranstalter unter dem Dach des Theatersport Deutschland e.V. v.a. auch die Netzwerkarbeit in der Jugendarbeit intensivieren. Als Teilprojekt planen wir eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung. Die Theatersport WM soll einen Grundstein legen in nationaler und internationaler Vernetzung im Jugendbereich.
Mit diesem Anliegen im Hinterkopf habe ich an Ihrer Veranstaltung teilgenommen. Die Impulse, die ich aus der Veranstaltung gezogen habe, sowie das Knüpfen von Kontakten haben alle Erwartungen an die Veranstaltung übertroffen. Vor allem hat sich für mich die Perspektive der möglichen Zusammenarbeiten auch auf langfristiger Ebene im deutsch-tschechischen Jugendaustausch konkretisiert. Die Form des detailliert geplanten, sehr professionell durchgeführten und praxisnah nachbereiteten Open Space hat sowohl für die Ideenfindung als auch das entspannte und profunde Knüpfen von Kontakten ein optimales Forum gegeben.
In diesem Sinne nochmals ganz herzlichen Dank! Ich freue mich sehr über Einladungen zu zukünftigen Projektwerkstätten, in denen ich sicher von Weiterentwicklungen der Kontakte nach Tschechien berichten kann.
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Copyright © 2006 Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem Regensburg